Publikationen

Neuerscheinungen

Cover von "Eigentumspolitik vom Kaiserreich bis zur Weimarer Republik"

Titel: Eigentumspolitik vom Kaiserreich bis zur Weimarer Republik 

Herausgeber: Roman Birke 

Juni 2026

Über das Buch

Gegenwärtige Eigentumskonflikte sind omnipräsent, etwa wenn es um öffentlichen Raum, den Wohnungsmarkt, das Einfrieren von Finanztiteln feindlicher politischer Blöcke oder um die Transformation hin zu einer sharing-economy geht. Der vorliegende Band untersucht die historische Dimension dieser Konflikte und forscht zu Eigentum im Deutschen Kaiserreich und der Weimarer Republik. Die Beiträge des Bandes zeigen auf, wie historische Akteurinnen und Akteure ihre jeweiligen politischen Agenden voranbrachten, indem sie auf Eigentum gestützte Argumente ins Feld führten.

 

Cover von "Kants Kritik des Eigentums"

Titel: Kants Kritik des Eigentums. Aktualität und Perspektiven im Anschluss an den ethischen Sozialismus

Autor*innen: Sebastian Bandelin, Yann Schosser

Februar 2026

Über das Buch

Eigentum ist gesellschaftlich umstritten. Steigende Mieten in Großstädten, die Folgen des Klimawandels sowie Debatten um soziale und politische Teilhabe rücken das Thema in den Vordergrund. Daran anknüpfend greifen Sebastian Bandelin und Yann Schosser eine weitgehend vergessene philosophische Strömung neu auf: sozialistische Kant-Interpretationen, die vor rund einhundert Jahren in Deutschland und Frankreich entwickelt wurden. Lässt sich das Gedankengut der Neukantianer aktualisieren? Darüber hinaus zeigen die Autoren, dass Kants Eigentumsbegriff auch jenseits dieser Tradition eine bemerkenswerte Gegenwartsrelevanz entfaltet. Denn für Kant sind Eigentumsansprüche nicht bloße individuelle Setzungen, sondern nur in dem Maße verbindlich, wie sie auf einem allgemeinen Willen und damit auf demokratisch legitimierten Entscheidungen in einem umfassenden, auch globalen Rahmen beruhen. Auf dieser Grundlage lässt sich Eigentum sowohl kritisch in Bezug auf bestehende Verteilungen reflektieren als auch produktiv in Überlegungen zu den Bedingungen einer freien Gesellschaft einbeziehen.

Cover von "Nomad Properties"

Titel: Nomad Properties. Political Anthropologies of Nomadism from the 18th Century until Today. 

Herausgeber*innen: Anna MöllersDirk SchuckBernhard Kleeberg 

Januar 2026

Über das Buch 

Was sagt der Diskurs über das Nomadentum über anthropologische Konzepte westlicher Gesellschaften aus? Dieser Sammelband setzt historische Beispiele des Nomadentums mit der Rolle des „Nomaden“ in politischen Diskursen und aktuellen theoretischen Debatten in Beziehung. Die Figur des Nomaden wurde und wird immer noch als Antagonist innerhalb eines (neo)liberalen Rahmens von Erzählungen über Sesshaftigkeit, Produktivität und Optimierung konstruiert. Während der Diskurs über das Nomadentum im 18. und 19. Jahrhundert mit kolonialen Kontexten und Vorstellungen über so genannte „primitive“ Gesellschaften verwoben war, wurde er im 20. Jahrhundert noch facettenreicher, wenn man die Ideen über das „nomadische Denken“ von Deleuze oder Guattari und die verschiedenen Formen des aufkommenden „modernen Nomadentums“ berücksichtigt: von reisenden Tagelöhner*innen über Kriegsgeflüchtete bis hin zu Wissenschaftler*innen und einer globalen Managerial Class.

Cover von "Eigentumskonflikte"

Titel: Eigentumskonflikte. Konzeptionelle und empirische Perspektiven

Herausgeber*innen: Kathrin Leuze, Joachim von Puttkamer, Marion Reiser, Sylka Scholz

Dezember 2025

Über das Buch

Vielfältige soziale Konflikte in den kapitalistischen Gegenwartsgesellschaften drehen sich um (Privat)Eigentum, eine Institution, die konstitutiv für die Entstehung moderner kapitalistischer Gesellschaften ist, die jedoch in den vergengenen Jahrzehnten in der Wissenschaft und der Gesellschaft nur randständig betrachtet wurde. Die Beiträge dieses Buch untersuchen, welche unterschiedlichen Konflikte um (Privat)Eigentum sich in kapitalistischen Gegenwartsgesellschaften zeigen. Haben diese Konflikte das Potenzial, gesellschaftliche Eigentumsordnungen grundlegend zu transformieren?

Schriftenreihe ‚Strukturwandel des Eigentums‘

Campus
zur Schriftenreihe
Herausgegeben von Silke van Dyk, Tilman Reitz und Hartmut Rosa

Die Reihe geht aus dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereich »Strukturwandel des Eigentums« hervor. Sie versammelt in interdisziplinärer Perspektive herausragende wissenschaftliche Arbeiten zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Eigentums. Ihr liegt die Annahme zu Grunde, dass die Institution des Privateigentums angesichts verschärfter Verteilungskonflikte, neuer digitaler Produktivkräfte sowie der Krisen sozialer und ökologischer Reproduktion zunehmend unter Druck gerät und mit Alternativen konfrontiert ist.

Monographien und Sammelbände

Monographien

Hier finden Sie eine Übersicht der im SFB 294 „Strukturwandel des Eigentums“ publizierten Monographien und Sammelbände.

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Aufsätze

Publikation

Hier finden Sie eine Übersicht der im SFB 294 „Strukturwandel des Eigentums“ publizierten Aufsätze.

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Working Paper

Working Paper

Der Sonderforschungsbereich „Strukturwandel des Eigentums“ veröffentlicht im Rahmen seiner Working Paper-Reihe in unregelmäßigen Abständen sowohl erste, vorläufige Forschungsergebnisse aus den Teilprojekten als auch Debattenimpulse aus projektübergreifenden Diskussions- und Arbeitszusammenhängen innerhalb des SFBs. Auch Beiträge von Fellows und assoziierten Mitgliedern des SFBs erscheinen in dieser Reihe.

Die Reihe wird von einer Redaktion betreut, der Simon Gurisch, Philipp Köncke, Jana IlnickaChristine Schickert und Amelie Stuart angehören.
Die Redaktion erreicht man unter: koordination.sfb-eigentum@uni-jena.de

zur Working Paper Reihe

Neue Bibliothek des Eigentums

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In der Neuen Bibliothek des Eigentums finden Sie eine mit Links ausgestattete und leicht durchsuchbare Bibliografie mit Texten zum Thema Eigentum, erhalten Zugang zu den Publikationen aus dem SFB Strukturwandel des Eigentums und werden zukünftig Materialsammlungen aus diesen und anderen Pools finden; ergänzend stellen wir jedes Vierteljahr einen interessanten Quellentext im Zusammenhang mit unserer Forschung näher vor.

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